„KI als Brücke für mehr Gemeinwohl“ – Round Table am 16. Januar 2026 in Berlin

Wie kann Künstliche Intelligenz den gemeinnützigen Sektor stärken und verantwortungsvoll genutzt werden? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt unseres Round Tables am 16. Januar in Berlin. Auf Einladung der VNG-Stiftung kamen Experten und Expertinnen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie Vertretungen von Stiftungen und Vereinen zusammen, um Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation zu diskutieren.

Wertvolle Impulse gab aus wissenschaftlicher Perspektive Dr. Peter Schubert, Leitung der Geschäftsstelle ZiviZ beim Stifterverband, welcher Ergebnisse aus der jüngsten KI-Studie „Individuell genutzt, aber strategisch vernachlässigt. Status quo und Handlungsbedarfe zu generativer KI im gemeinnützigen Sektor“ vorstellte.

Einen spannenden Einblick in die Nutzung von KI gab Roman Rüdiger, Chief Acceleration Officer Antrophia mit Praxislösung mit seiner Vorstellung des „KI-Recruiting-Bot“. Zum kritischen Blick auf den Umgang mit KI regte Tom Waurig, Geschäftsführer Spreuweizen e.V. aus Dresden mit der Frage an:  „Denken wir noch selbst? KI und Meinungsbildung im Schulalltag“ und gab einen Einblick zum Wirkungsfeld seines Vereins, wie Kinder und Jugendliche in der Schule journalistische Arbeit auch unter der Einbringung von KI erleben können und wo dabei auch mögliche Gefahren liegen.

Darüber hinaus brachten die Kinnings Foundation und die Beisheim Stiftung Deutschland ihre Erfahrungen und konkreten KI-Anwendungsfälle ein.

Schnell wurde klar, dass Stiftungen zunehmend vor der strategischen Frage stehen, welche Haltung sie zukünftig zu künstlicher Intelligenz einnehmen wollen.

 

„Als Stiftung verstehen wir KI als wirkungsvolles Instrument, um Prozesse zu optimieren und digitale Teilhabe zu ermöglichen. KI bietet neue Chancen, gesellschaftlichen Wandel aktiv mit zu gestalten, indem KI mit Innovation und ethischer Verantwortung, Bildung und demokratischen Werten verbunden wird und so dem Gemeinwohl dient.“  Mandy Baum.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Jahresmotto 2026: „Brücken bauen“

Das Jahr 2026 stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen – in sozialen Fragen ebenso wie in Kultur, Umwelt, Teilhabe und Bildung. Gerade jetzt braucht es Orte, an denen Menschen miteinander in Austausch treten, in denen Zuhören möglich wird und Verständnis wachsen kann.
Unter diesem Anspruch haben wir für die VNG‑Stiftung das Jahresmotto „Brücken bauen“ gewählt.

VNGart-Preis 2026 „Gemeinschaft im Wandel“

Am 24. April 2026 verleihen die VNG und die VNG-Stiftung gemeinsam mit der
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) erneut den renommierten VNGartPreis, der mit 3.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Diese Auszeichnung ist eine der
wenigen ihrer Art und gilt damit als bedeutende Plattform für junge Künstlerinnen
und Künstler in Mitteldeutschland.